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Fortbildung hat bereits stattgefunden!

Logopädische Arbeit mit Wachkomapatienten (SRW/SWB)

Schwerpunkte: Angehörigenarbeit und Beratung, Trachealkanülenmanagement

Zeitraum

vom 08. März 2019,
11:00 Uhr

bis 09. März 2019,
17:00 Uhr

Termin speichern

Gebühr

290 €

Ort

in Hannover

Für diese Fortbildung gibt es 18 Punkte.

Dozent

Katja Fain
Sarah Lindacher

Leitung

Margit Frehrking

Beschreibung

Logopädische Arbeit mit bewusstseinsgetrübten Patienten

(SRW/SMB) und deren Angehörigen

 

Längst stellt die Behandlung von Patienten mit dem „Syndrom

reaktionsloser Wachheit“ (Wachkoma, Apallisches Syndrom) und dem

„Minimalen Bewusstseinsstatus“ keinen Randbereich im Berufsfeld

der Logopädie mehr da. Es ist eine große Herausforderung mit

Menschen zu arbeiten, die nicht in der Lage sind aktiv zu kooperieren

und eindeutig Rückmeldung zu geben. Die Therapie ist schließlich

nicht die Klassische, welche wir aus der Ausbildung kennen. Der/

Die Behandelnde benötigt mehr Fingerspitzgefühl und muss sich

in erster Linie auf das eigene Urteilsvermögen verlassen um eine

effektive logopädische Therapie bieten zu können. Ziele müssen

detaillierter gesteckt und formuliert werden, da diese häufiger nur

langsamer und in kleineren Schritten erreicht werden können. Auch

die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegepersonal und

anderen Heilmitteldisziplinen hat eine besondere Intensität und bedarf

der klaren fachlichen Positionierung des/der Logopäden/in. Es ist

gleichermaßen wichtig die eigene Kompetenz sowie die unterschiedlichen

Zuständigkeiten zu kennen und sie miteinander zu verknüpfen.

Einen ganz besonders hohen Stellenwert im Bereich der Arbeit mit

bewusstseinseingeschränkten Patienten hat die Angehörigenarbeit.

Angehörige und deren Bedürfnisse müssen in der Therapie Beachtung

finden. Der Umgang mit ihnen verlangt vom Therapeuten ein

enormes Maß an Empathie, der Fähigkeit von Gesprächsführung und

Standhaftigkeit.

 

Inhalte/Lernziele

Dieses Seminar vermittelt theoretische sowie praktische Inhalte aus

den Bereichen:

  • Erscheinungsbild und Diagnose
  • Therapiemethoden (Multimodale Wahrnehmungsförderung, Stimulationsbehandlung, Tonusregulierung, Ess- und Trinktherapie, Kommunikationstraining, Umgang mit Trachealkanülen)
  • optimale Positionierung und Mobilisierung des Patienten
  • Angehörigenarbeit

 

Seminar-Nr.: 1903-041E

Fr., 08.03.19       11.00 – 19.00

Sa., 09.03.19      09.00 – 17.00

Veranstalter

Diakovere Akademie Hannover
Anna-von-Borries-Str. 1-7
30625 Hannover

Veranstaltungsort

DIAKOVERE Akademie
Anna-von-Borries Str. 1-7
30625 Hannover
Deutschland

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Kölner Befundsystem für Trachealkanülen

Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutin, Ärzten und Pflegepersonal.

Von Alexander Fillbrandt und Ulrich Birkmann

Bei ProLog