Schwere Dysphagien, Trachealkanülen und Ernährungssonden

Schwerpunkte: Schluckstörung - Dysphagie, Trachealkanülenmanagement

Zeitraum

vom 24. Mai 2019

bis 25. Mai 2019

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Gebühr

290 €

Ort

in Köln

Für diese Fortbildung gibt es 16 Punkte.

Beschreibung

Die Dysphagietherapie ist durch die zunehmende Schwere der Störungen sowie durch die Forderung nach evidenzbasierten Therapiekonzepten grundlegenden Veränderungen unterworfen. Der  Behandlungsbeginn auf Intensivstation oder Stroke Unit ist Standard und erfordert Sicherheit im Trachealkanülenmanagement und in Ernährungsentscheidungen. Gleichzeitig werden die stationären  Behandlungsdauern verkürzt, so dass Behandlungskonzepte verändert und die ambulante Weiterbehandlung vor neue Herausforderungen gestellt werden. Schwerpunkt dieses Seminars ist die  Behandlung von Patienten mit schweren neurogenen Dysphagien. Themen sind klinische Diagnostik (Welches Screeningverfahren?, Was sind klinische Aspirations-/ Penetrationszeichen?, neurophysiologische Untersuchung mit Bestimmung des kaudalen Hirnnervenstatus), instrumentelle Diagnostik (Endoskopie, Videofluoroskopie, Indikationsstellung) sowie ein Methodenvergleich dieser Verfahren. Schwerpunkte werden Trachealkanülen- und Ernährungsmanagement sein (praktischer Umgang mit Trachealkanülen, wann welche Ernährungssonde?). Ein kritischer Methodenüberblick (Basale Stimulation, F.O.T.T.®,  PNF, ORT, FDT) soll Grundlage für die Planung des Therapieaufbaus und die adäquate Auswahl der Therapiemethodik sein (praktische Durchführung einzelner Verfahren, Schwerpunkt evidenzbasierte  Verfahren, Behandlung von Mundöffnungsstörungen, Sekretmanagement). Ein letzter Bereich soll die Wertigkeit und Anwendung neurostimulativer Verfahren (pharyngeale Elektrostimulation) zum Thema haben.

Veranstalter

ProLog WISSEN
Olpener Str. 59
51103 Köln
0221-660 91 20

Veranstaltungsort

ProLog Wissen GmbH
Olpener Str. 59
51103 Köln
Deutschland

Kontakt mit ProLog WISSEN

Kölner Befundsystem für Trachealkanülen

Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutin, Ärzten und Pflegepersonal.

Von Alexander Fillbrandt und Ulrich Birkmann

Bei ProLog